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Die größten Mineralöl-Firmen

Zu den vier größten Mineralölfirmen gehören: Aral, Shell, Esso und Total.1924 überlegte der Bochumer Chemiker Walter Ostwalt, wie er einen Namen finden konnte für einen Kraftstoff, der dem Autofahrer ein besonders klopffestes und motorfreundliches fahren bietet. Die Kombination der Anfangsbuchstaben

von zwei Gruppen der Kohlenwasserstoffe, den Aromaten (Benzol) und Aliphaten (Benzin), gab Aral den Namen. Aral gehört heute als Tochtergesellschaft von BP zu den führenden Unternehmen im deutschen Tankstellenmarkt. Laut Unternehmen verfügt das Unternehmen über 1,5 Millionen Privatkundenkontakte und 120.000 Privatkundenkontakte. 92% Prozent der Deutschen kennen den Markennamen Aral.

Shell entstand im Jahr 1907 aus einem Zusammenschluss der Koninklijke Nederlandse Petroleum Maatschappij (Royal Dutch Petroleum Company), Den Haag, und The "Shell" Transport and Trading Company plc. London. Im Juli 2005 wurden beide Unternehmen zur Royal Dutch Shell plc zusammengeführt, einer Aktiengesellschaft nach englischem Recht, die an den Börsen in London, Amsterdam und New York notiert ist. Das Headquarter liegt in Den Haag. Shell betreibt heute fünf Geschäftsbereiche, hauptsächlich die Expoloration und Förderung von Mineralöl und Erdgas sowie erneuerbare Energien. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 112.000 Mitarbeiter und unterhält Betriebsgesellschaften in über 140 Ländern. Shell verfügt inzwischen weltweit über 46.000 Tankstellen und 25 Millionen Kunden.

Am 10. Januar 1870 wurde die Standart Oil of Ohio gegründet. Das lokale Mineralölunternehmen entwickelte sich schnell im amerikanischen Markt und wurde zu einem der Marktführer. 1890 gründeten deutsche Kaufleute und Inhaber der Standart Oil die "Amerikanische Petroleum-Gesellschaft" (DAPG). 1950 wurde der Firmenname DAPG in ESSO A.G. geändert. Der Name ESSO leitet sich von den 2 phonetisch ausgesprochenen Buchstaben SO (Standart Oil) ab. 1999 firmierte die ESSO AG in ESSO Deutschland GmbH.

Mit der Gründung der Compagnie Francaise des Pétroles (CFP) beginnt 1924 die Firmengeschichte von Total. Am 21. Juni 1985 wird die Total CFP umbenannt und übernimmt 1991 die Bezeichnung Total. Acht Jahre später fusionieren die Firmen Petrofina und Total, es entsteht der Konzern TotalFina. Eine weitere Fusion zwischen den Konzernen TotalFina und Elf Aquitaine wird im März 2000 von der EU-Kommission genehmigt. Es entsteht der neue Konzern TotalFinaElf. Im Mai 2003 firmiert der Konzern unter den neuen Namen Total. 2004 erwirtschaftete der Konzern einen Gesamtumsatz von 122,7 Milliarden EUR. Weltweit arbeiten 111.401 Mitarbeiter für den Konzern.